Knochendichtemessung
Schmerzfreie Bestimmung der Knochendichte zur Früherkennung von Osteoporose – mittels DEXA-Verfahren, präzise und mit minimaler Strahlendosis.
Bitte beachten
Wichtige Informationen
Zuweisung erforderlich (Kassenleistung)
Für die Knochendichtemessung als Kassenleistung ist eine ärztliche Zuweisung erforderlich.
Bitte um Terminisierung!
Eine Schwangerschaft muss ausgeschlossen sein.
Zur Untersuchung mitbringen
Bitte bringen Sie zur Untersuchung mit
- E-Card
- die Zuweisung
- Bewilligung (falls erforderlich)
Eine spezielle Vorbereitung ist nicht nötig.
Diagnostik & Vorsorge
Warum Knochendichtemessung?
- Osteoporose zählt laut WHO zu den 10 wichtigsten Volkskrankheiten.
- Die Erkrankung verläuft schmerzfrei und bleibt oft lange unbemerkt – bis ein Knochenbruch auftritt.
- Durch die präzise Diagnostik können gezielte Präventions- und Therapieansätze entwickelt werden, um die Knochengesundheit zu fördern.
Was ist die Knochendichtemessung?
Die Knochendichtemessung ist ein schmerzfreies Verfahren zur Bewertung der Knochendichte und zur Früherkennung von Osteoporose. Durch den Einsatz von sehr geringer Röntgenstrahlung kann der Mineralgehalt und somit die Dichte Ihrer Knochen genau bestimmt werden.
Die Untersuchung erfolgt entspannt im Liegen, ist schmerzfrei und dauert ca. 5–10 Minuten. Standardmäßig werden Referenzwerte im Bereich der Lendenwirbelsäule und Hüfte ermittelt (bei Implantaten in diesen Bereichen auch am Unterarm).
Die Dexamessung
Die Dexamessung ist die von der WHO und wissenschaftlichen Gesellschaften empfohlene Standardmethode zur Diagnose von Ostheoporose
Unser DEXA-Gerät
Unser Osteodensitometriegerät (HorizonWi von Hologic) ermittelt die Knochendichte mittels DEXA-Verfahren (Dual Energy X-Ray Absorptiometry) mit minimaler Strahlendosis:
- Minimale Strahlendosis durch modernste Technologie
- schmerzfrei und schonend.
- Trabecular Bone Score (TBS): spezielles Computerprogramm zur Analyse der individuellen Knochenmikroarchitektur und -qualität.
- Auf Wunsch auch Ganzkörper-/Körperfettanalyse möglich (Privatleistung).
Osteoporose
Osteoporose verstehen
Diese Grafik zeigt einen Vergleich der Knochenmikroarchitektur im Bereich des Oberschenkelhalses: links die „Normale Struktur“ mit einem dichten, engmaschigen Netzwerk aus Knochenbälkchen (Trabekeln), rechts die Struktur bei „Osteoporose“ mit deutlich weniger und dünneren Bälkchen sowie größeren Hohlräumen. Diese Ausdünnung der Trabekelstruktur führt zu einer verringerten Knochenfestigkeit und damit zu einem erhöhten Frakturrisiko.
Was ist Osteoporose?
Unter Osteoporose versteht man eine verringerte Festigkeit des Knochens, was in der Folge zur vermehrten Brüchigkeit der Knochen führen kann.
Osteoporose ist eine sehr häufige Erkrankung – sie wurde von der WHO als eine der 10 wichtigsten Volkskrankheiten eingestuft.
Wer hat ein erhöhtes Osteoporoserisiko?
- Frauen in der Menopause oder bei verfrühter Menopause (vor 45 Jahren)
- ältere Menschen
- Personen mit Mangelernährung (Essstörungen)
- Raucher:innen
- Personen mit Bewegungseinschränkungen
- Bei erblicher Veranlagung
- Tumorerkrankungen (insbesondere Brustkrebs und Prostatakrebs)
- Menschen mit Zuckerkrankheit, Schilddrüsen-Überfunktion, Alkoholismus oder langjähriger Cortison-Behandlung bzw. Cushing-Syndrom
FAQ
Häufig gestellte Fragen
Was kann man selbst tun, um die Knochengesundheit zu verbessern?
- Alkohol und Nikotin meiden
- Kein übermäßiger Salz- und Koffeinkonsum
- Viel Bewegung
- Gesunde und ausgewogene Ernährung (Vitamin D Nahrungsergänzung)
Wann sollte man eine Knochendichtemessung machen?
- Alle Frauen ab 65 Jahren
- Alle Männer ab 50 Jahren
- Alle Personen mit Risikofaktoren auch unter den genannten Altersgrenzen
- Nach einem nicht durch Sturz oder Trauma erklärbaren Knochenbruch
- Personen mit einem BMI < 20
Wie oft sollte man die Knochendichte messen lassen?
Bei normaler Knochendichte ist eine weitere Untersuchung erst nach 3–4 Jahren wieder sinnvoll. Bei verringerter Dichte sollte die Kontrolle zur Verlaufskontrolle alle 1–2 Jahre erfolgen.
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